Die Western Pleasure – Dressur im Westernsattel

In dieser, für den Laien vielleicht etwas „langweilig“ erscheinenden Prüfung soll gezeigt werden, dass es ein Vergnügen (engl. Pleasure) ist, dieses Pferd zu reiten. D.h. möglichst keine sichtbare Hilfengebung, das Pferd muss willig und sofort allen Gangartwechseln folgen. Außerdem soll das Pferd bequem auszusitzen sein.

Pleasure - Victoria Short - Fotolia.com
Pleasure – Victoria Short – Fotolia.com

Für den Reiter bedeutet dies volle Konzentration, denn er soll während der ganzen Prüfung natürlich entspannt und zufrieden wirken, auch wenn es vielleicht gerade gar nicht so bequem ist.

Man kann sich denken, dass nicht jedes Pferd sich hierfür eignet. Ein gutes Pleasure Pferd ist gelassen, und hat bequeme Grundgangarten, die sich einfach gut sitzen lassen. Trotzdem sollen die Gangarten aber nach außen ansprechend wirken.

In der Aufgabe selbst werden dann unterschiedliche Gangarten verlangt, jeweils auf beiden Händen:

Schritt (Walk), Trab (Jog) und Galopp (Lope). Extended Jog und Lope (verlängerter Trab und Mittelgalopp). Rückwärtsrichten (Back)

Überholen eines kleineren und langsameren Pferdes während der Aufgabe ist dabei erlaubt.

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